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Leseprobe:

»Die Himmelskinder« Verlag:  KernVerlag 
»Die Himmelskinder«
   von Sander, Andrea

Rückentext

Aufruhr im Schloss des Sonnenkönigs! Gerade am Geburtstag der beiden Himmelskinder Sonnenkind und Mondkind verschwindet der Sternenstaub der Sterne spurlos. Ohne den Sternenstaub aber fallen alle Sterne vom Himmel. Sofort machen sich die zwei Himmelskinder auf den Weg, um den Sternenstaub zu finden. Ihre abenteuerliche Reise führt sie durch die zwölf astrologischen Tierkreiszeichen, und in jedem Zeichen erleben sie fantastische Abenteuer.

Diese Geschichte ist eine märchenhafte Einführung für Kinder in die Astrologie.

Das zweite Haus

Na so was, sie befanden sich wieder im selben Garten, aber doch sahen die Bäume jetzt anders aus. Sie trugen keine Knospen mehr, sondern Blüten in allen Farben. Ein laues Lüftchen wehte, das Gras schimmerte in sattem Grün und war so hoch, dass es bald gemäht werden sollte. Als die Kinder weiterliefen, kamen sie zu einem alten, verfallenen Haus, in dem wohl große Armut herrschte.
Davor saß eine freundliche Frau, die ein altes, abgetragenes Kleid trug, aber sehr sauber und gepflegt aussah. Auf ihrem Schoß saß eine Katze, die sie zärtlich streichelte.
"Hallo liebe Kinder!", sprach die Frau die beiden freundlich an. "Ich heiße Maria. Woher kommt ihr? Ach ihr habt sicher Hunger. Kommt doch zu mir rein. Meine Kinder kommen auch gleich von der Schule zum Essen nach Hause, dann könnt ihr gerne mitessen. Wir haben zwar nicht viel, aber es wird für alle reichen."
Auf einmal merkten die Zwillinge, wie hungrig und durstig sie waren, und freuten sich sehr über diese Einladung. Kaum hatten sie sich an den Tisch gesetzt, vernahmen sie auch schon Kinderstimmen.
"Mutter, wir sind da! Unsere Hände haben wir schon am Brunnen gewaschen, und wir bringen einen riesen Hunger mit."
Lachend setzten sie sich an den Tisch, die Mutter brachte jedem einen Becher Milch, gab ihnen ein kleines Stück Brot in die Hand und stellte jedem einen Teller Gemüsesuppe hin. Jetzt erst bemerkten die Kinder die Zwillinge. Lachend sagte Uschi, die Älteste: "Hallo, seid herzlich willkommen! Ich bin Uschi, das ist Conny, Gitte, Andi, Sascha, Maie, Joggi und unser Nesthäkchen Dani."
"Ich bin kein Nesthäkchen mehr, bin schon 6 Jahre alt", antwortete Dani trotzig. Vierzehn lustige Kinderaugen sahen Dani an, und keiner widersprach ihr. Als alle mit dem Essen fertig waren, fragten sie die Königskinder, ob sie zum Bach mitkommen wollten, dort gäbe es hin und wieder mal einen Fisch zu angeln. Sie räumten ihre Teller ab, bedankten sich bei ihrer Mutter für das feine Essen, nahmen die Königskinder an die Hand und gingen mit ihnen nach draußen. Nahe am Bach setzten sie sich auf die Wiese.
"Hier ist sie ja wieder!" Ganz aufgeregt stand Sascha auf und blickte sehnsuchtsvoll in den Bach hinein. "Die große Forelle! Seit zwei Jahren versuchen wir sie zu angeln. Aber sie ist zu klug, und schnappt nie nach dem Köder."
"Mhhhhh, die in der Pfanne zu Braten, was für ein Festessen das wäre", sagte Joggi ganz verträumt vor sich hin.
Da hielt Mondkind seine Hand über die Forelle, die im Wasser hin und her schwamm, und aus seiner Hand kamen tausend kleine Eiskristalle die in der Sonne wie Diamanten glitzerten, und die Forelle in Sekundenschnelle einfror. Die Forelle schwamm jetzt ganz oben und Sascha konnte sie mit einem Lachen um die Augen leicht aus dem Bach fischen.
Uschi aber sah die Königskinder erstaunt an und fragte: "Wer seid ihr nur?"




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