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Leseprobe:

»Ärzte im Tierkreis« Verlag:  KernVerlag 
»Ärzte im Tierkreis«
   von Bossle, Rudolf

Gesundheit! Das ist es, was sich jeder Mensch wünscht. Die Medizin ist heute weit fortgeschritten, und viele Gebrechen können wunderbar kuriert werden. Manchmal aber will sich im Heilungsprozess einfach kein Erfolg einstellen, wofür es unterschiedlichste Gründe gibt. Einer davon ist sicher das persönliche Verhältnis zwischen Arzt und Patient, das Vertrauen bilden, aber auch verhindern kann. Das Vertrauen aber ist ein wichtiges Element, das wie ein chemischer Botenstoff hilft, die Heilungskräfte auf den Patienten zu übertragen. Das Vertrauen zwischen Arzt und Patient zu stärken, ist Inhalt dieses Buches.


Fische: Serum und Soziales

Die Fische scheinen zum Dienen an Menschen geboren. In allen Berufen, in denen es um Helfen und Heilen geht, sind sie mit Hingabe bei der Sache, so auch als Ärzte. Sie leiden mit jeder Kreatur und sind mit ganzem Herzen im Krankheitswesen aktiv. Entsprechend ist auch ihr Engagement in weiten Bereichen des Sozialen. Ihre innere Anteilnahme an ihren Patienten wird zuweilen noch von ihrem Einsatz für die Besserung der allgemeinen sozialen Verhältnisse übertroffenen.

Fische-Ärzte können sich ein Studium der Psychologie sparen. Sie haben ein großes Einfühlungsvermögen und verstehen es, Seelen zu lesen. Ihr Unterbewusstsein scheint ständig Impulse zu geben, die es ihnen ermöglichen über das konkrete, rationale Handeln an der Physis ihrer Patienten hinaus zu laborieren. Sie analysieren, diagnostizieren und therapieren immer auch die Psyche.

Fische-Ärzte haben ein starkes Sicherheitsbedürfnis. Aus diesem leiten sich viele Verhalten und Arbeitsweisen ihrer medizinischen Betätigung ab. Sie sind sehr gewissenhaft und vorsichtig, suchen Fehlerquellen zu vermeiden und Krankheiten auf den Grund zu gehen. Um ihren Zielen gerecht zu werden, verschaffen sie sich erst einmal eine gute theoretische Basis, indem sie sich ein breites und tiefes Wissen aneignen. Weiterbildung, individuell oder auf Lehrgängen und Symposien, ist für sie selbstverständlich. Sie wollen immer auf dem neuesten Wissensstand sein. Das fällt ihnen leicht, weil sie neugierig und kreativ sind und selbst zum Fortschritt beitragen, den sie aber erst dann in der eigenen Praxis einführen oder anwenden, wenn er von ihnen oder anderen umgesetzt und hinreichend erprobt ist.

Gemeinschaftliches Arbeiten in einem abgestimmten und gut funktionierenden Team ist für Fische-Ärzte die Voraussetzung für gute Leistungen, Erfolge und letztlich auch der Garant für Sicherheit. Wo viele gut zusammenwirken, müssen Fehler minimiert werden. Das Bedürfnis, möglichst nahe bei den Menschen zu sein, sie zu verstehen und zu begreifen, ihre Stärken und Schwächen zu kennen, findet ihren Niederschlag auch in der Zusammenarbeit mit Kollegen und Mitarbeitern. Dabei kann ihre Fürsorge sehr weit gehen und ins Privatleben dieser Personen reichen. Sie geben selbst Vertrauen und erwarten eine entsprechende Haltung auch von ihrer Umgebung.

Sie haben zusammengearbeitet und doch hat jeder seine herausragende Leistung gebracht, zwei Fische-Ärzte, die dieses Tierkreiszeichen in jeder Hinsicht repräsentieren, Emil von Behring und Paul Ehrlich. Sie beseitigten durch ihre Forschung und Erfindungen Krankheitsgeiseln der Welt, wie Diphtherie, Wundstarrkrampf und Syphilis. Sie fanden Seren und Salben, und Behring ermöglichte es, sie in Massen herzustellen und vielen Menschen zugänglich zu machen. Beide erhielten den Nobelpreis für Medizin. Sie haben gegen Widerstände bis zur Erschöpfung gearbeitet und großartige Leistungen für die Medizin, aber auch für das Befinden aller Menschen, gleich welchen Standes, erbracht und damit der Zielsetzung aller Ärzte zu heilen und zu helfen in vortrefflicher Weise gedient.

Bekannte Fische-Ärzte
(Auszug:)
Friedrich Hoffmann (19.02.1660)
Hoffmannstropfen oder Ätherweingeist (Spiritus aethereus)

Carl Ferdinand von Graefe (08.03.1787)
Fürsorge in der Militärmedizin

Jule René Guérin (11.03.1801)
Reformer; öffentlicher Verfechter einer sozialen Medizin

Emil Pfeiffer (01.03.1846)
Drüsenfieber

Paul Ehrlich (14.03.1854)
Erfinder des Immunserums; Nobelpreisträger 1908

Charles Herbert Best (27.02.1899)
Mitentdecker des Insulins




Preis:  15,90 Eur       x

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