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Leseprobe:

»Vesta - das innere Feuer« Verlag:  Chiron 
»Vesta - das innere Feuer«
   von Stahl, Claus

Vesta symbolisiert also ein ursprüngliche Kraft und damit auch ein ursprüngliches Bedürfnis, bei sich selbst zu sein und zu bleiben, um sich auf das eigene Denken, Fühlen, auf die eigene innere Haltung zu konzentrieren; um sich nicht im Außen, im Anderen zu verlieren, sondern in der Begegnung mit der Welt die innere Balance zwischen Selbst und Umwelt zu bewahren; um sich in seinem Handeln nicht nur von außen steuern zu lassen, sondern immer wieder zu einer Balance zwischen Innen- und Außensteuerung zu gelangen; um das Gefühl zu bewahren, mit sich stimmig, sich selbst zu sein.

Diese Kraft macht es uns möglich, unser Erleben und Verhalten klar und prägnant auf uns selbst zu zentrieren. Konkret erleben wir das in dem Gefühl, daß wir bei uns sind und daß wir uns in ruhiger, zurückhaltender und gelassener Sicherheit auf unsere Aufgabe, unser Tun konzentrieren können, ohne beobachtend neben uns zu stehen. Wir spüren dann in uns eine stimmige innere Ordnung im Erleben und Handeln. Selbst wenn sich in dieser Situation Spannungen entwickeln sollten, können wir unsere Mitte bewahren und haben das sichere Gefühl, die Situation zu steuern. In diesem Zusammenhang wird die zitierte Bemerkung von Meier-Parm verständlich, Vesta symolisiere das "gastliche Haus", d.h. die Wohnung des Menschen und ihr spezifisches Milieu. Vista ist also durchaus nicht untätig, wohl aber verhalten und beharrend, zäh wie der Esel, der gleichmäßig seinen Weg trabt oder geduldig die Mühle dreht.



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